Der Garten

Was und wo ist der FuhlsGarden?

Der FuhlsGarden ist ein ökologischer Gemeinschaftsgarten in Hamburg-Barmbek.

In Kooperation mit der KiTa „Die kleinen Strolche“ von  Kinderwelt Hamburg e. V.
nutzen wir eine Teilfläche (ca. 40qm Ackerfläche & 12 Hochbeete (1,20m x 0,80m)) des sogenannten „Grabelandes“ am Grünzug Langenfort.
(Hier geht’s zum genauen Standort des FuhlsGarden)

Was zeichnet den FuhlsGarden aus?

Wir sprechen generationsübergreifend Jung und Alt an und fördern den Dialog zwischen den verschiedenen Gruppen und Kulturen Barmbeks. Der Garten ist zugänglich und damit sichtbar und erlebbar für alle Besucher.

Da urbane Gartenbau-Projekte offen sind und Kommunikation in einer Gruppe erfordern, stärkt es die Vernetzung im Stadtteil. Urbane Gartenbau-Projekte bedürfen keiner formalen Mitgliedschaft, sodass es ein niedrigschwelliges Angebot im Stadtteil darstellt.

Gartenarbeit ist ein guter Ausgleich für den bewegungsarmen Alltag vieler Berufe und schafft den Barmbekern die Möglichkeit, ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten.

Und das Beste ist: Die Früchte der Arbeit können buchstäblich geerntet – und gegessen (!) – werden.

Wie wird das im FuhlsGarden ganz konkret umgesetzt?

Derzeit bauen wir in Hochbeeten und direkt im Boden an.
Beim Anbau folgen wir den Kriterien für ökologischen Landbau und Permakultur.
Außerdem achten wir darauf, dass wir samenfeste Sorten verwenden.

Auf dieser Grundlage haben wir bereits angepflanzt:
Erdbeeren, Mangold, Chinesischen Lauch, Zitronenmelisse, Rote Bete, Pflücksalat, Paprika, Bohnen, Kohlrabi, Kürbis, Gurken, Kartoffeln, Petersilie, Radieschen, Mais, Borretsch, Tomaten, Grünkohl, … sowie (wegen ihrer eßbaren Blüten) Kapuziner-Kresse und Tag-Lilien.

Alle anfallenden Arbeiten im Garten werden gemeinschaftlich angegangen – wobei sich die Mitglieder abwechseln, sodass der Garten ein bis drei mal wöchentlich versorgt wird. Zu diesem Zwecke gibt es Projekttage, um Flexibilität und Verantwortung zu vereinen.

Die Ernte wird im Team aufgeteilt und es werden Kochabende und Gartenfeste veranstaltet, bei denen das selbstgezogene Grün gemeinsam mit Mitgliedern und Besuchern geerntet, verarbeitet und schließlich auch verspeist wird.

So sehen die Medien unseren FuhlsGarden:

Fernseh-Portrait | NDR „Hamburg Journal“
Radio-Beitrag | NDR 90,3
Zeitungs-Artikel | Hamburger Wochenblatt

Und auf der Seite Medien-Echo gibt’s auch noch weitere Medien-Berichte zu entdecken …

Was gibt es noch im Umfeld des FuhlsGarden?

Auf dem Gelände und um das Gelände herum stehen viele (z.T. sehr alte, z.T. nachgepflanzte) Obstbäume,
wie z.B. zahlreiche, verschiedene Apfel-Sorten, Birnen, Zwetschgen, Mirabellen, Kirschen, …

Zudem beherbergt das Grabeland auch zwei dort eigens aufgestellte Bienenvölker, die ganz fleißig die Bestäubung sämtlicher Pflanzen übernehmen. Gehegt und gepflegt werden diese Bienenvölker von Andreas Sterr.

Wie finanziert sich der FuhlsGarden?

In der Anfangsphase des Projektes haben wir vom Stadt.Teil.Rat Barmbek-Nord eine Anschubfinanzierung erhalten. Außerdem haben wir im Rahmen der NDR-Sommertour aufgrund des Gewinns der Stadtteilwette eine finanzielle Unterstützung von Lotto Hamburg erhalten.
(Hier geht’s zu den Fotos von der Preisverleihung und der NDR-Sommertour.)

Gerne könnt ihr auch ein wenig in unserem FuhlsGarden Flyer schmökern.